„Wir begrüßen die Einigung im Vermittlungsausschuss ausdrücklich und freuen uns darüber, dass das geänderte Gesetz schon heute im Bundestag erfolgreich abgestimmt wurde“, lobt Beckmann in einer Pressemitteilung des VBE und mahnt zugleich zur Eile, denn es sei bereits „fünf nach Zwölf“.
Beim Einsatz der Gelder ist sich der Vorsitzende des Dachverbands des BLLV mit dessen Präsidentin Simone Fleischmann einig: „Was es jetzt braucht, sind Kopf, Herz und Hand“, sagt Beckmann und verweist dabei bewusst auf den pädagogischen Ansatz Pestalozzis im Sinne einer ganzheitlichen Bildung, bei der digitale Hilfsmittel kein Selbstzweck, sondern eines von vielen Instrumenten für Lehrkräfte sein müssen, deren Beziehung zu den Lernenden aber von zentraler Bedeutung für den Lernerfolg ist (dazu auch Simone Fleischmann im Gespräch: „Digitalpakt kommt, Lernerfolg braucht aber mehr als Tablets“).
Den Menschen sehen – besonders im digitalen Zeitalter
Der BLLV hat daher auch seine nächste Landesdelegiertenversammlung im Mai unter das Motto „Herz.Kopf.Hand – Bildung ist Zeit für Menschen“ gestellt – gerade vor dem Hintergrund der Herausforderungen in Sachen Digitalisierung.
Darüber hinaus fordert Udo Beckmann bei der Umsetzung des Digitalpakts konkret, dass Zuständigkeiten geklärt und Prozesse aufgestellt werden, dazu eine Fortbildungsoffensive der Länder, Einbeziehung der Lehrkräfte in die Anpassung von Lehrplänen und insgesamt Transparenz beim Vorgehen. Außerdem müsse sich der Bund auch über den ersten Aufschlag im Digitalpakt hinaus nachhaltig finanziell engagieren, um Folgekosten abzusichern.